Wie Du in wenigen Stunden ein KNX Smart Home programmierst

Nutze unseren Videokurs mit Klick-Anleitung zur KNX-Programmierung eines kompletten Smart Home


"Klick-Anleitung zum KNX Smart Home" (8h Videokurs-Komplettpaket)

Du willst endlich so richtig durchstarten und gleich alles richtig machen? Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Programmierung aller Bereiche eines KNX Smart Home, um sofort zum Ziel zu kommen!

Werde in 8 Stunden zum KNX-Profi und richte Dein „Smart Home“ im Neubau oder Sanierung komplett selbst ein und programmiere es!

Dieser Videokurs ermöglicht es allen Einsteigern, Bauherren und Elektrikern ohne KNX-Erfahrung mit geringstem zeitlichen Aufwand ein Haus mit KNX-Komponenten einzurichten, zu parametrieren und zu programmieren.

Das Videokurs-Komplettpaket richtet sich an:

  • Bauherren und Elektriker, die schnell ihr „Smart Home mit KNX“ umsetzen wollen
  • Bauherren, die viele 1.000 Euro sparen und ihr „Smart Home im Neubau“ selbst in die Hand nehmen wollen
  • Interessenten ohne Vorkenntnisse, die am PC mit der KNX ETS5 Software alles selbst einrichten und programmieren

In 12 Schritten zum Smart Home mit KNX

  • Wir zeigen Dir in 12 Schritten alle notwendigen Details, die zur Einrichtung und Inbetriebnahme eines Hauses/Gebäudes wichtig sind.
  • Profitiere von unserer über 20 Jahre langen Praxis-Erfahrung mit der Konzeption, Planung und Programmierung von KNX Smart Homes.
  • Herstellerunabhängiger Videokurs, der alle Bereiche eines Gebäudes einbezieht
jetzt nur 299,-€

All inklusive: Komplettes KNX Smart Home selbst programmieren

Dieser 8 Stunden Videokurs zeigt auf verständliche Art und Weise:

  • wie alle Aktoren in einem KNX-Elektroschaltschrank einzurichten sind,
  • wie Heizung, Lüftung, Verschattung – Jalousien/Rollläden eingestellt werden,
  • wie Tastsensoren und Raumtemperaturregler parametriert werden,
  • wie sämtliche DALI-Beleuchtung (DT8 und farbveränderliches Licht) eingerichtet wird,
  • wie Bewegungs- und Präsenzmelder (auch mit Temperaturfühler) einzustellen sind,
  • wie Fenster- und Türkontakte für Alarmfunktionen integriert werden,
  • wie die Wetterstation integriert wird, 
  • Vorbereitung zur Steuerung/Visualisierung mit Gira X1Gira Homeserver 4 und Basalte Core S4 Home
  • Vorbereitung für Multiroom-Audio mit KNX
  • Anzeige des momentanen Energieverbrauchs und Gewinns (alle Verbraucher, PV-Anlage etc.)

Innerhalb der 12 Kursabschnitte werden ca. 10.000 Einstellungen zu allen Themenbereichen rund um die Umsetzung eines Hauses mit KNX-System besprochen und gezeigt.

Video-Kurs-Inhalte im Überblick (07:45 Stunden Klick-Anleitung):

1. Installation und Einrichtung ETS-Software (13:57 min)

  • Grundlagen ETS5-Versionen (Unterschiede ETS5 Lite, ETS5 Demo, ETS5 Inside und ETS5 Professionell)
  • Installation ETS5-Software unter Windows 10
  • KNX-Lizenz erstellen und einfügen
  • Verbindung KNX-Bus mit ETS-Software

2. Anlegen des Gebäudes in ETS-Software (18:36 min)

  • Haus richtig anlegen: Stockwerke, Räume
  • Gebäudeansichten, Bildschirm einrichten
  • Räume anlegen: Keller, Erdgeschoss, Obergeschoss, Dachgeschoss, Pool, Garage
  • Nutzung der Räume zuweisen
  • Technikraum: Schaltschrank und Serverrack einrichten
  • Speicherung des Projekts ETS-Software

3. Einfügen der Komponenten/Teilnehmer im Haus (30:14 min)

  • Produktdatenbanken und wozu wir sie brauchen
  • Automatischer und manueller Import
  • Import eines bestimmten Herstellers/Komponente
  • Import eines 2-fach Tasters
  • Platzierung des 2-fach Tasters in Räumen
  • Was kann jede einzelne Komponente?
  • Einfügen aller Taster, Rauchmelder etc.
  • Sonderfall: Taster mit Plug-in einfügen
  • Aktivierung Kompatibilitätsmodus zu ETS3/4 bei Einsatz von Plug-ins
  • Raumbuch: Komponenten übertragen

4. Einfügen der Komponenten im Schaltschrank (10:02min)

  • KNX-Netzteil
  • IP-Router/Interface
  • Heizungsaktor
  • Wetterstation
  • Schaltaktor für schaltbare Steckdosen etc.
  • Analoger Ein-/Ausgang etc.

5. Physikalische Adressen für Komponenten vergeben (20:56 min)

  • Zuweisen von Platzhaltern, Adressenpool
  • Richtige Reihenfolge beim Einfügen der Geräten
  • Problemlösung: Finden schon belegter physikalischer Adressen
  • Richtige Anordnung aller Fenster in ETS5-Software
  • Mehrere Linien im Haus: Linienkoppler im Einsatz
  • Verwendung mehrerer Linienkoppler

6. Schaltschrank I: Komponenten parametrieren (46:48 min)

  • IP-Schnittstelle
  • KNX-Netzteil
  • Schaltaktoren (Steckdosen, Gartenbewässerung etc.)
  • Dimmaktoren (analoges Licht, normale LED-Leuchten)
  • Jalousieaktoren (Rollläden, Storen, Jalousien)
  • Binäreingänge (Türkontakte, Fensterkontakte)
  • Heizungsaktoren (Fussbodenheizung, Heizkreise und Stockwerke)
  • Analogaktoren
  • Linienkoppler (mehrere Linien in einem größeren Gebäude)
  • Status Rückmeldung aller Taster
  • Leuchten dimmen
  • Dimmverhalten von Leuchten einstellen
  • Jalousie-Positionen bestimmen, Fahrzeiten und Verhalten einstellen
  • Windalarm Wetterstation einstellen

7. Schaltschrank II: Komponenten parametrieren (1:13:45 min)

  • Binäreingang etc.

8. Räume I: Komponenten parametrieren (1:11:30)

  • Taster mit Display: Parameter bei erweiterten Funktionen
  • Tastsensor mit Display und Raumtemperaturregler
  • 3-fach Taster: Wippe oder Schalter?
  • Szenenspeicherung auf Tastendruck
  • Szenenfestlegung: Alles aus, Coming Home, Abendessen, TV, Party
  • Heizung: Raumtemperaturregler einstellen
  • Schaltzeituhren
  • Tastenfunktionen
  • Präsenzmelder Grundeinstellungen
  • Sensorkalibrierung
  • Tag-/Nachtschaltung Unterschiede
  • Modi einstellen
  • Präsenzmelder: Erkennung von Personen, Haustieren
  • Energie sparen: Kosntantlichtregelung (Kunstlicht und Tageslicht)

9. Räume II: Komponenten parametrieren (1:10:22 min)

10. Virtuelle Kabel verbinden I: Gruppenadressen (1:00:22 min)

  • Zentralgruppen anlegen: Licht, Steckdosen, Jalousie/Rollläden, Heizung, Sensoren, Multiroom-Audio, Meldungen/Störungen
  • Übersicht: Hautpgruppe, Mittelgruppe und Gruppenadressen
  • Bezeichnungen und Kommunikationsobjekte
  • Dummy
  • Hauptgruppen
  • Adressbereiche
  • Verbinden der virtuellen Kabel: Beste Methode
  • Schaltschrank, Räume
  • Status-Rückmeldung

11. Virtuelle Kabel verbinden II: Gruppenadressen (33:31 min)

  • Einsatz Binäreingang
  • Binäreingang für Lüftungsanlage
  • Vorbereitung Visualisierung
  • Wetterstation
  • Windalarm, Jalousien hochfahren

12. Virtuelle Kabel verbinden III: Taster in Räumen (22:23 min)

  • Tastsensoren in Räumen
  • Heiz- und Kühlbetrieb
  • Anlegen eines Gateways
  • Jalousie: Kurz- und Langzeitfunktion
  • Statusanzeigen
  • Tag- und Nachtumschaltung
  • Alarmfunktionen: Licht ein, Jalousien hochfahren, Blinklichter an Tasterm

13. Szenen festlegen und abrufen (15:50 min)

  • Szenen aufrufen: Licht, Jalousien, Steckdosen, Musik etc.
  • Neue Szenen auf Tastendruck speichern
  • Beispiel Berker B.IQ: 8 Szenenausgänge und 8 Szenen
  • Zentralfunktionen: Alles aus etc.

14. Programmierung und Fehlerdiagnose aller Komponenten (14:28 min)

  • Physikalische Adressen
  • Programmdaten, Parameter
  • Gruppenmonitor: Diagnose und Erkennung einzelner Teilnehmer
  • Linien-Scan Funktion
  • Gruppenmonitor: Fehlerdiagnose und Fehlerfindung
  • Sicherheit gegen Manipulation

15. Dokumentation über Gebäude erstellen (10:37 min)

  • Report-Funktion als PDF oder Papier ausdrucken
  • KNX Security
  • Topologie zur Fehleranalyse bei Datenverlust
  • Stückliste aller Komponenten
  • Nutzung des Logbuchs – was wurde alles gemacht

16. Vorbereitung grafische Visualisierung/Homeserver (9:10 min)

  • Homeserver-KNX – Möglichkeiten und Modelle
  • Visu-Dummy erstellen (groß und klein Unterschiede), Übersetzungstabelle
  • Gira Homeserver 4 oder Basalte Core S4 Homeserver
  • Export der Projekt-Daten in grafische Visualisierung (Tablet, Smartphone, Wanddisplay)

17. Beleuchtung mit DALI einrichten (32:54 min)

  • KNX/DALI Gateway – welches ist die beste Wahl?
  • Einfügen eines DALI-Gateways
  • Parametrierung eines DALI-Busses
  • Inbetriebnahme von verschiedenen DALI-Leuchten in einem Haus (DALI DT6 und DT8)
  • Einstellungen
  • Gruppenadressen virtuelle Verkabelung
  • Szenen für Leuchten erstellen: Helligkeit und Farbtemperatur
  • Lichtsteuerung: Tageslichtverlauf über Zeitsteuerung einstellen

Bonus: Einführung in Smart Home Vernetzung (KNX, DALI, DMX, TCP-IP) (24:14 min)

  • Grundlagen der Vernetzung in der Gebäudesystemtechnik
  • Welche Bussysteme sind relevant (KNX, DALI, DMX, TCP-IP etc.)?
  • Wie funktioniert grundsätzlich die Bus-Kommunikation?
  • Wie sieht es in der Praxis/Hausbau aus?

FAQ zu Smart Home mit KNX

Akkordeon Inhalt

KNX ist ein Hersteller-unabhängiger Standard zur Vernetzung von privaten Wohnhäusern und gewerblichen Gebäuden. Es gibt über 400 Hersteller, die ca. 7.000 verschiedene KNX-Komponenten anbieten.

Damit lässt sich für jedes individuelle Haus oder Gebäude immer die perfekte Lösung hinsichtlich folgender Kriterien erzielen:

  1. Budget
  2. gewünschte Ausstattung und Komfort
  3. Zukunftsfähigkeit und Wertsteigerung

1987: Der KNX-Standard ist aus dem European Home System (EHS) entstanden. EHS war ein Bus-System über die Stromleitung und wurde Teil des KNX-Standards. Der Ursprung vernetzter Gebäude geht bis 1965 zurück, wo erstmals Störmeldesysteme über die konventionelle Elektroinstallation realisiert wurden.

1991 wurde der offene EIB/KNX-Bus-Standard gegründet. KNX ist ein Zusammenschluss aus EIB, BATIBus Club und EHS. 2002 wurde ein verbindlicher und herstellerunabhängiger KNX-Standard endgültig verabschiedet.

2000 wurde eine gewerkeübergreifende Vernetzung aus Heizung, Kühlung, Lüftung, Verschattung und Beleuchtung von den Firmen Berker, Jung, Gira, Merten und Siemens initiiert. Offen bedeutet dabei, dass Geräte verschiedener Hersteller über den KNX-Bus miteinander kommunizieren können.

2004: Aus der Bezeichnung EIB/KNX wird nur noch KNX als Bussystem in der Bezeichnung verwendet.

2019: Rund 90 Prozent aller Smart Home Privathäuser und Villen im gehobenen und Highend-Bereich werden im DACH-Raum (Deutschland, Österreich und Schweiz) als KNX Smart Home ausgeführt.

KNX ist sehr flexibel und kann die Daten über

einfache Kabel (KNX-TP)

drahtlos per Funk (KNX-RF)

oder per Stromleitung (KNX-PL) übertragen.

Die kabelgebundene Übertragung (KNX-TP) erreicht eine Datenrate von 9,6 kBit/s. Gegenüber heutigen IT-Maßstäben – wo in MBit/s gemessen wird – ist die Datenübertragung vergleichsweise langsam. Dennoch reicht sie zur Steuerung komplexer Gebäude mit viel Smart Home Ausstattung immer noch aus.

Zur Einrichtung und Programmierung der KNX-Komponenten in einem Haus wird eine spezielle Software, die ETS5 benötigt.

Sie stellt die Verbindung der einzelnen KNX-Teilnehmer, ihre Zusammenarbeit und Funktionen (wer macht was) her.

Um alle Komponenten innerhalb des KNX-Netzwerks eindeutig zuzuordnen, wird jeder Teilnehmer mit einer physikalischen Adresse versehen. Das wird mittels der ETS-Software erledigt.

Der KNX-Bus ist zur Steuerung aller Bereiche im Haus und auf dem Grundstück gedacht:

  1. Heizung mit Einzelraumregelung,
  2. Lüftung mit Luftfilterung,
  3. Verschattung (Jalousien und Rollläden),
  4. Beleuchtung mit Farblicht und stufenloser Dimmung und Lichtszenen,
  5. Multiroom-Audio (Musik in allen Räumen),
  6. Garagentore,
  7. Hauseingangstüren,
  8. Pool und Schwimmbad,
  9. Gartenbewässerung,
  10. Stromerzeugung über Photovoltaik und Wind,
  11. Dachfenster,
  12. Türöffnung und Schließung
  13. Alarmanlage und Überwachung des Hauses

Ein KNX-Bus-System kommt immer dann zum Einsatz, wenn schon in der Planungsphase eines Hauses feststeht, dass das Gebäude auch noch in 25 oder 30 Jahren technisch auf dem aktuellsten Stand sein soll.

Das bedeutet gleichzeitig eine hohe Wertsteigerung der Immobilie in diesem Zeitraum. Die Hauptargumente für KNX sind ein hoher Wohnkomfort – auch und gerade für Bauherren mit einer hohen Affinität zu Materialqualität und gutem Design.

Der hohe Wohnkomfort äußert sich im perfekten Wohnklima in allen Räumen des Hauses.

Die hohe Sicherheit gegen Einbruch oder Vandalismus durch den Einsatz entsprechender Sensoren (Glasbruchsensoren, Präsenzmelder etc.) ist bei Verwendung eines KNX-Systems selbstverständlich.

Ein KNX-Bus-System muss entsprechend der Kundenwünsche an Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz vor der Bauausführung gründlich geplant werden.

Dazu gehören die Konzeption, die die gesamte Ausstattung des Hauses detailliert festlegt und die Ausführungsplanung, die sämtliche Pläne für den Elektriker vor Ort bei dem Bauvorhaben enthält.

Am meisten und besten ist der Einsatz eines KNX-Bus-Systems beim Neubau eines Gebäudes zu empfehlen. Damit fallen die Kosten bei der Elektroinstallation auch vergleichsweise niedrig aus. Zur Nachrüstung ist KNX nur dann zu empfehlen, wenn eine Kernsanierung und die Erneuerung der gesamten Elektroinstallation ansteht.

Die Installation des KNX-Bus-Systems erfolgt in Form von grünen Kabeln, die im gesamten Haus in allen Räumen und Stockwerken nach Vorlage einer Planung verlegt werden. Das grüne KNX-Kabel wird üblicherweise in so genannten Leerrohren eingezogen – auch wiederum nach einem Einlegeplan für Leerrohre.

Die Pläne kommen immer von einem Planer/Systemintegrator, der sich mit dem Thema sehr gut auskennt.

FAQ zu Kosten KNX-Programmierung

Akkordeon Inhalt

Die Basis zur Vernetzung eines Hauses im Neubau – wodurch ein echtes Smart Home entsteht – bildet immer das KNX-Bus-System in Kombination mit weiteren Netzwerken (wie zum Beispiel TCP/IP, DALI, DMX etc.). Über das KNX-System selbst lassen sich schon viele Vorgänge im Haus automatisch regeln und steuern wie zum Beispiel Heizung, Lüftung, Beleuchtung und Verschattung.

Für einen erhöhten Wohnkomfort empfiehlt sich der Einsatz eines kleinen Servers, der sämtliche Vorgänge und Funktionen im Haus zentral steuert.

Er ist für den Dauerbetrieb ausgelegt und es gibt verschiedene Rechnern für individuelle Ansprüche. Ein Klassiker auf dem Gebiet ist der Gira Homeserver 4, den es seit fast 20 Jahren am Markt gibt. Für höchste Ansprüche empfiehlt sich ein Basalte Core S4 Homeserver, der erst seit kurzem auf dem Markt erhältlich ist. Der Basalte Core S4 Server vereint die komplette Haussteuerung mit einem Multiroom-Audio-System, welches komplett in KNX integriert ist.

Weitere Homeserver gibt es von Crestron und Control4 die in Richtung Heimkino zielen und auch eher aus dieser Welt stammen.

Günstige Einsteigerlösungen für KNX-Server gibt es in Form des Gira X1 Server, Jung Smart Visu Server und Enertex EibPC.

Ähnliche Lösungen zur Haussteuerung (Smart Home im Neubau) neben dem KNX-System ist das Crestron-System oder Control4 (beides Lösungen aus den USA).

Die Planung und Installation kann der Bauherr nicht selbst vornehmen. Diese Aufgabe übernimmt ein erfahrener Planer/Systemintegrator, der die Ausführung einem Elektroinstallateur übergibt.

Die wichtigste Phase zur Planung eines Smart Home mit KNX ist die Konzeptionsphase. Nach der Elektro-Installation erfolgt die Programmierung des KNX-Systems.

Diese Arbeit übernimmt der Planer/KNX-Programmierer und verwendet dazu die ETS-Software mit Zusatztools.

Die Einrichtung und Programmierung eines KNX-Systems nimmt einiges an Zeit in Anspruch.

Die Komplexität steigt mit der Größe eines Hauses (Innen- und Außenbereich) und der gewünschten Ausstattung.

Die KNX-Programmierung wird in der Regel einige 1.000 Euro kosten – hinzu kommen die Kosten für die Inbetriebnahme vor Ort – je nach Aufwand einen Tagessatz oder mehr.

Es gibt Bauherren und Anwender, die sich die KNX-Programmierung und Inbetriebnahme des Smart Home mit KNX selbst zutrauen.

Für diejenigen haben wir den Videokurs „In 8 Stunden zum KNX Smart Home“ entwickelt.

Mit Hilfe dieses Videokurses können unbedarfte Bauherren und Elektriker sofort einsteigen und mit Hilfe unserer 20 Jahre Erfahrung sofort ein Haus selbst programmieren und in Betrieb nehmen.

Es ist in jedem Fall sinnvoll auf den offenen und herstellerunabhängigen KNX-Standard zu setzen.

Es gibt von über 400 Herstellern weltweit ca. 7.000 KNX-Produkte zur Hausvernetzung eines Smart Home.

Jeder Hersteller hat sich auf bestimmte Bereiche wie Heizung, Wetterstationen, Logiken etc. spezialisiert, so dass die Verwendung von KNX-Komponenten von unterschiedlichen Herstellern auf jeden Fall zu empfehlen ist.

Denn: Kein Hersteller kann alle Bereiche für ein Neubau Smart Home mit den passenden Produkten abdecken!

Viele Produkte lassen sich über Online-Shops beziehen, einige spezielle Highend-Lösungen nur über Fachhändler und Planer/Systemintegratoren.

Die Materialkosten für die KNX-Komponenten in einem Haus liegen zwischen mehreren 1.000 Euro bis hin zu 10.000 Euro und mehr.

Gegenüber einer herkömmlichen Elektroinstallation bietet die Bus-Vernetzung mit KNX sehr viele Vorteile:

  1. hohe Zukunftssicherheit durch Möglichkeit der Erweiterung, Gebäude wird zum „mitwachsenden Haus“
  2. immense Wertsteigerung der Immobilie, da Smart Home in Kürze „Standard“ im Hausbau sein wird
  3. intelligente und automatische Steuerung von Heizung, Lüftung, Beleuchtung, Verschattung, Klimatisierung, Sicherheit
  4. höchster Wohnkomfort nur durch Smart Home so möglich
  5. Festlegung individueller Lichtszenen in Abhängigkeit von Tageszeit und Anwesenheit der Bewohner möglich

Fazit: Ein KNX-Bus-System sollte als Basis in jedem Haus-Neubau vorgesehen und geplant werden. Sowohl in einem Privathaus als auch in einem gewerblich genutzten Gebäude.

Innerhalb eines KNX-Systems kommunizieren alle Komponenten-Teilnehmer miteinander.

Eine spezielle Kommunikation findet zwischen einem Sensor (ermittelt Messwerte wie Temperatur, Helligkeit) und einem Aktor (führt Schaltvorgänge wie Heizen, Beleuchtung aus) statt.

Es gibt viele verschiedene Aktor- und Sensor-Typen in einem Haus. Meistens werden die Sensoren innerhalb der Räume, auf dem Dach oder der Fassade platziert, während die Aktoren im Schaltschrank sitzen.

Die Kosten eines Hauses/Gebäudes hängen sehr stark von der Größe (in Quadratmetern), der Anzahl der Räume und der individuellen Ausstattung ab. Aus der Erfahrung kostet ein KNX-Haus ca. 10 Prozent mehr wie ein konventionelles Haus.