1973

ES GIBT DINGE, DIE PRÄGEN EINEN

Ich habe als Kind meine ersten Jahre in einer altehrwürdigen Villa verbracht. Was mir besonders gefallen hat war der Charme des Gebäudes und der schöne Garten in Hanglage. Es gab Figuren außen am Haus, diese Welt hat mir gefallen! Trotzdem pfiff überall der Wind durch und im Winter war es kalt. Ich stellte mir vor, wie man das Haus automatisch heizt und das Licht regelt. 

2005

Dem Ziel ein bisschen näher kommen

Auf der Buga München 2005 sah ich das, was ich genau wollte: Das Haus der Gegenwart, konzipiert vom Architekturbüro Allmann, Sattler, Wappner. Ein Haus mit Modellcharakter was damals seiner Zeit weit voraus war. Es hatte alles vernetzt, selbstverständlich mit KNX-Technik und durchdachter Architektur. Glas, Beton, Metall.

Der Clou des Hauses: Komplette KNX-Steuerung aller Gewerke. Die Räume wurden per Berker TS Drucktaster gesteuert, eine Visualisierung gab es noch nicht.

Vollkommen fasziniert von diesem Gebäude ahnte ich noch nicht, was wenig später Teil meines Lebens wird.

In Kurzurlauben am Genfer See sah ich gute Architektur – da waren Häuser die mit sehr viel Glas und schicken Details so ganz anders waren, als ich es von Deutschland her kannte. Ich war so von der Idee begeistert, diese Art von Haus zu bauen – herausragende Architektur und modernste vernetzte Technik (den Begriff Smart Home gab es damals in der Form noch gar nicht)

Erstes echtes Smart Home im Münchner Landkreis

Der Gedanke aus frühen Kindheitstagen ging mir natürlich nicht aus dem Kopf. Nach ersten beruflichen Erfolgen konnte ich im Jahre 2008 ein echtes Smart Home am Stadtrand von München errichten. Architektonisch eine Ikone, technisch damals auf dem allerhöchsten Niveau. Die Materialien waren damals: Raumhohes Glas, Stahlbeton und  Kalksandstein.

 

Schon zu Beginn der Planungsphase stand die Integration von hochmoderner Haustechnik in den Baukörper im Vordergrund. Im tragenden Kern des Hauses verlaufen sämtliche Leitungen für Elektrik, Heizung, Lüftung und Sanitär, die sich vom Versorgungsschacht aus wie das Nervengeflecht eines Lebewesens ausbreiten. Somit konnten im Inneren des Gebäudes rohe Materialien wie Sichtbeton, Kalksandstein und Glas verwirklicht werden. So konzipierte ich das Haus für mich.

Die vernetzte Technik hatte ich komplett selbst konzipiert und umgesetzt. So kam es, dass im Bekanntenkreis erste umfangreichere KNX-Projekte bei mir landeten.

2008

Steuerung eines ganzen Raumes: Damals kamen die aus meiner Sicht optisch reduzierten und technisch gut ausgestatteten KNX Taster Berker B.IQ Edelstahl mit Display zum Einsatz.

Es waren die einzigen KNX Taster, die mir gefielen und ins kühle reduzierte Ambiente passten!

Architektur, Ausrichtung und Gebäudetechnik des Hauses bilden ein stimmiges Gesamtkonzept.

 

2009

60% Autarkie mit PV + Wärmepumpe + KNX

Anfang 2009 ging auch die Dachintegrierte Photovoltaik-Anlage endlich  ans Netz und der integrierte Technikschacht und Technikraum waren damals wie heute ein Novum. 

Aus meinen Erfahrungen entstand mein erstes Buch „Smart Home mit KNX“, das zu dieser Zeit sehr für Aufmerksamkeit sorgte. Ich wurde öfters auf Veranstaltungen eingeladen und knüpfte erste Kontakte zu Herstellern und Gleichgesinnten. Dieses Buch hat ab 2009 vielen Bauherren und Elektrikern geholfen, ein zukunftsfähiges Gebäude mit KNX umzusetzen.

Kulisse für deutschen Kinofilm „Dampfnudelblues“

Das futuristisch anmutende Haus wurde im Oktober 2012 als Kulisse für den deutschen Kinofilm „Dampfnudelblues“ von Constantin Film gewählt. Während dieser Zeit wurde das Haus fast komplett leergeräumt und vor der Haustür stand ständig die „Polizei“. Den Wagen fuhr der Schauspieler Sebastian Bezzel. 

Links im Bild zu sehen – die Haussteuerung lief über einen Wandintegrierten 17 Zoll Touchscreen – alles noch Marke „Eigenbau“. Das war damals ein Novum! Als KNX-Server fungierte ein Gira Homeserver 3, der sich per iPhone, iPad und Webbrowser steuern ließ. Das war damals einzigartig und sorgte bei Bekannten und Besuchern immer wieder für Staunen. An der Tür übrigens die Schauspielerin Nina Proll.

2012

Für das Haus interessierte sich die Presse und das Fernsehen, so dass in kurzer Zeit viele Veröffentlichungen auch zum Thema „Smart Home mit KNX“ entstanden.

Es war unter den Finalisten im Wettbewerb «Bauwelt Preis 2009»
Es gab eine Sendung im Bayerischen Fernsehen, Abendschau 3. Juli 2008
Das Magazin «Stern» berichtete in Ausgabe 42/2009 auf 2 Seiten über das Haus.
Die Süddeutsche Zeitung betitelte 2009 im Rahmen der Architektouren das Haus als «Beispiel für geglückte Baukunst in München».
Das Haus wurde 2010 in der Zeitung «Welt» vorgestellt.

2013

Kein Mensch für die "Konzernwelt"

Ich hatte 2011 mit einem Partner eine Firma gegründet, die etwas später von einem Unternehmen übernommen wurde. Aus dieser Zeit stammt auch meine zweite Fachbuch-Veröffentlichung zum Thema „Smart Home“. 

Nach einigen Versuchen, mich in die Konzernwelt einzufügen und dem Pendeln zwischen den 850 km entfernten Firmen-Standorten, entschied ich mich, neue Wege zu gehen.

 

Nach dem Ausstieg gründete ich mit einem Geschäftspartner Smartest Home. Ich war so von der Idee begeistert, möglichst vielen Bauherren und die es werden wollen, die Planung zu erleichtern und sie zu unterstützen.

Vom EFH bis zur Highend-Villa

KNX Smart Home ab Spatenstich - Frank Völkel - Smartest Home
Elektroplanung KNX System München

2016

Anfragen von Bauherren für individuelle Häuser dürfen wir in ganz Deutschland bedienen. 

Die anspruchsvolle Kundenberatung mit Hersteller-Neutralität steht im Fokus.

Nichts wäre möglich gewesen ohne meine Frau, die mich immer und bei allem unterstützt. Familie ist das, was am meisten zählt!

2018

CAD-Planungen im DACH-Raum

Unsere Konzeption und Elektroplanung enthält  meistens die Produkte, die wir selbst getestet und teilweise über Jahre im Einsatz haben. Damit ist Langlebigkeit und die beste Auswahl der am Markt verfügbaren Komponenten für den jeweiligen Einsatzzweck sichergestellt.

 

Unsere Spezialisierung geht immer weiter: Der Fokus liegt bei komplexeren Gebäuden mit entsprechender Ausstattung.

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